TRACKING

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Was ist Tracking und wie funktioniert es?


Unter Tracking versteht man Verfahren, die Nutzende identifizieren sowie ihre Online-Bewegungen analysieren. In einem weiteren Schritt können einzelnen Nutzenden persönliche Merkmale oder Interessen zugeordnet werden. Vermarkter nutzen diese Informationen, um Profile anzulegen und Werbebanner gezielt auszuliefern.


Technisch wird dies u. a. mit sogenannten Cookies oder dem Fingerprinting realisiert. Diese Tracking-Methoden ermöglichen es, verschiedene Daten Webseiten-übergreifend zu erfassen. Dazu gehören u. a. der Standort des Nutzers (IP-Adresse), zuvor besuchte Webseiten (Verlauf) oder die dafür verwendete Software (Browser).


Beispiel: Möchte ein Unternehmen, das Regenschirme produziert, seine Werbung nur in Norddeutschland schalten, kann der Vermarkter die mit Tracking-Verfahren gesammelten Standorte der Nutzenden auswerten und die Werbung so zuspielen, dass Seitenbesucher aus dem meist sonnigen Süden keine Werbung für Regenschirme erhalten. Dies hat zusätzlich den Vorteil, dass z. B. kleine, regionale Geschäfte ihre Werbung nur dort schalten, wo sie auch Filialen oder Lieferdienste haben.


Zu den Vermarktern gehören unter anderem soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook. Diese sammeln mittels Like-Buttons Nutzerdaten auf Webseiten und zwar auch dann, wenn man den Button nicht anklickt. Surft man z. B. vorzugsweise auf Sport-Portalen, so sammeln die Unternehmen diese Informationen und versorgen die Nutzenden anschließend mit personalisierter, sportbezogener Werbung.


Dies geschieht selbst dann, wenn man nicht diesem sozialen Netzwerk eingeloggt ist und sogar, wenn der Nutzer und die Nutzerin gar nicht Mitglied dort ist. Da beim Tracking personenbezogene Daten übermittelt werden, kann es mit vergleichsweise einfachen Einstellungen verhindert bzw. erschwert werden.

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