LOVE-SCAM

Auswärtiges Amt warnt vor russischen Love Scammern


Das Auswärtige Amt hat deutsche Staatsbürger vor Anbahnungsversuchen aus Russland auf Dating-Plattformen gewarnt. "Russland ist derzeit nicht das beste Reiseziel für ein erstes Date mit dem Online-Flirt", schrieb das Ministerium.


Das Auswärtige Amt hat deutsche Staatsbürger vor Anbahnungsversuchen aus Russland auf Dating-Plattformen gewarnt. "Russland ist derzeit nicht das beste Reiseziel für ein erstes Date mit dem Online-Flirt", schrieb das Ministerium am Donnerstag im Online-Dienst Instagram. Im selben Post hieß es, es komme in Russland "immer wieder" zu willkürlichen Festnahmen, das betreffe auch deutsche Staatsbürger.


Die Behörde erwähnte ausdrücklich Anbahnungsversuche auf Dating-Portalen wie Tinder, Hinge und Bumble. "Hier können falsche Motive hinter neuen Kontakten stecken." Zudem bekräftigte das Auswärtige Amt seine Aussage, dass von Reisen nach Russland "dringend abgeraten" werde.


Vermehrt Betrugsfälle festgestellt


Weiter hieß es, in Russland festgenommene Deutsche könne das Auswärtige Amt oft lediglich konsularisch betreuen. "Um das einmal klar zu sagen: Wir können Deutsche nicht einfach aus dem Gefängnis holen." Die Möglichkeiten des Auswärtigen Amts seien "nicht grenzenlos", die Realität "anders als in Hollywood-Filmen".


Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP erklärte das Auswärtige Amt, es warne bereits seit Längerem insbesondere vor willkürlichen Festnahmen. Zu konkreten Fällen äußerte sich das Ministerium nicht.


In seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Russland schreibt das Auswärtige Amt zudem seit Monaten, es gebe "aktuell (...) vermehrt Fälle von Internetbetrug, indem Personen aus Westeuropa und den USA aufgefordert werden, beispielsweise im Rahmen vermeintlicher länger angebahnter Liebesbeziehungen Geldzahlungen zu veranlassen".


Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/aussenpolitik/id_100374582/auswaertiges-amt-warnt-vor-russischer-betrugsmasche-auf-dating-plattformen.html

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Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin


Diese Geschichte zeigt, wie unglaublich geschickt, hartnäckig und mit welch enormem Aufwand (angebliche) russische Frauen vorgehen, um das Vertrauen von Männern zu gewinnen – und so an ihr Geld zu kommen. Ein Erlebnisbericht.


Der erste Kontakt


Eines Tages habe ich Post im Eingang:


«Ich habe deine E-Mail-Adresse von einer Dating-Plattform. Ich habe mein Profil gelöscht. Mir hat die Seite nicht gefallen. Wollen wir unseren Chat hier fortfahren!? Mein Name ist Oksana, ich bin 36 Jahre alt und lebe in Poshekhonye in Russland. Ich schicke dir meine Photos. Könntest du mir dein Photo auch schicken? Erzähle über dich. Oksi.»


Ich schreibe zurück, kurz und bündig:


«Hallo Oksi, ich bin zu alt für Dich».


Doch damit beginnt die Geschichte erst.


Oksi schreibt mir zurück, das Alter spiele keine Rolle und erzählt, dass sie in einer kleinen Stadt an der Wolga in Russland lebt und Psychologie und Deutsch studiert habe. In der Tat, ihr Deutsch ist recht gut, keine Google-Übersetzung, eher wie in der Schule oder an der Uni gelernt.


Ihre Fotos zeigen eine junge, sympathische Frau, nicht aufgedonnert, nicht speziell sexy. Sie wolle einen Mann aus Europa kennenlernen, die russischen Männer hätten sie nur enttäuscht, auch ihr Vater, der die Familie verlassen habe, als sie noch klein war.


Der Köder wirkt, ich beisse an


Obwohl ich skeptisch bin, lasse ich mich ein, ich kann ja nichts dabei verlieren: «Liebe Oksi, wir können gerne einander schreiben und erzählen. Du bist interessant und ich würde gerne mehr über Dich und Dein Leben in Russland erfahren».


Es beginnt ein täglicher Briefwechsel per E-Mail, der Wochen dauern sollte.


Sie schreibt, dass es in ihrer kleinen Stadt keine Arbeit für eine Psychologin gebe und darum habe sie «einen Fachlehrgang der Einzelwimperntechnik und des Nagelaufbaus absolviert» und mit einem Zeugnis abgeschlossen. Jetzt arbeite sie in einem Schönheitssalon in Poshekhonye.


Sie schickt mir Bilder von ihrem Arbeitsplatz, von ihren Kolleginnen.


Wir tauschen einige Wochen unsere alltäglichen Erlebnisse aus. Sie schickt mir Bilder mit ihrer Mutter, ihrer Schwester, ihrer Freundin. Wir diskutieren über Literatur, über Tolstois «Krieg und Frieden».


Die E-Mails mutieren zu Liebesbriefen


Es sind lange Briefe, die wir uns mittlerweile täglich schreiben und sie werden immer intimer. Oksana schreibt:


«Ich bin es Leid, allein zu sein, ich kenne die Einsamkeit. Ich denke, dass jeder Mensch, tief in der Seele, Angst vor der Einsamkeit hat. Ich bin auf der Suche nach einem Mann, mit dem ich alles teilen kann, einem Mann, der weiss, wie man lacht und wie man liebt, Liebe macht. Vielleicht bist du dieser Mann?»


Sie schickt mir Fotos von sich in ihrer Wohnung.


Der Altersunterschied


Ich fühle mich geschmeichelt, vergesse aber die Realität nicht. Ich schreibe ihr:


«Du hast Dein Leben noch vor Dir, was willst Du mit einem alten Mann?


Oksana möchte vom Thema Altersunterschied nichts wissen: «Du hast Recht, es gibt einen grossen Altersunterschied zwischen uns. Und du hast schon verstanden, dass ich nicht gerne darüber rede.»


Langsam beginne ich, mir auch keine Sorgen mehr darüber zu machen. Immerhin hat der französische Präsident auch eine viel ältere Frau. So ein grosser Altersunterschied ist zwar nicht die Regel, aber warum sollten wir nicht die Ausnahme sein? Und die Bilder, die sie mir unterdessen schickt, tragen ebenfalls zum Vergessen bei.


Das Telefongespräch


Nach vier Wochen Briefwechsel will Oksana mit mir telefonieren, weil sie meine Stimmen hören will. Doch sie könne mit ihrem Handy nicht ins Ausland telefonieren und müsse in die nächste grosse Stadt reisen, Jaroslawl, um bei der internationalen Telefonvermittlung eine Verbindung in die Schweiz herstellen zu lassen. Die Reise mit dem Bus von Poshekhonye nach Jaroslawl dauert über eine Stunde.


Und tatsächlich, sie ruft mich zur abgemachten Zeit an, spricht fast perfekt deutsch mit einem angenehmen russischen Akzent. Wir sprechen etwa zwei Minuten:


«Schön Deine Stimme zu hören, wie geht es Dir… ».


Über eine Stunde reisen, um zwei Minuten zu telefonieren? Ich bin gerührt und denke, wahrscheinlich wollte sie herausfinden, ob es mich wirklich gibt.


Oksana will mich besuchen


Nach dem Telefongespräch schreibt sie, sie wolle für zwei Wochen zu mir in die Schweiz kommen und schickt ein Bild von sich mit ihrem internationalen Reisepass. Ich hatte immer irgendwo in einer kleinen Ecke meines Gehirns Zweifel an dieser Liebesgeschichte, doch jetzt sehe ich, dass Name und Bild auf dem Pass übereinstimmen mit den Angaben, die sie mir gemacht hat. Ich schreibe zurück, dass ich mich freuen würde, sie zu treffen. Sie solle ein Visa beantragen und mir eine Kopie schicken, dann würde ich ihr einen Flug buchen und bezahlen.


Erste Zweifel


Oksana schreibt mir, «Mein Liebling ich habe das Visa in einem Reisebüro in Auftrag gegeben». Doch sie müsse das Flugticket ebenfalls bei dem Reisebüro kaufen und bar bezahlen, ob ich sie ein bisschen unterstützen könne.


Jetzt läuten bei mir die Alarmglocken. Ich schreibe ihr:


«Liebe Oksi, jetzt werde ich misstrauisch. Ich werde Dir Deine Reisekosten zurückzahlen, wenn Du hier bist, aber ich schicke Dir kein Geld nach Russland».


Ich hatte unterdessen auf der Webseite der Schweizer Botschaft in Moskau eine Warnung vor Internet-Bekanntschaften gelesen, darin wird davon abgeraten, Geld zu schicken.


Das Vertrauen kommt zurück


Ich bin mir fast sicher, dass mit meiner Absage, Geld zu schicken, die Internet-Affäre beendet ist und ich nichts mehr von ihr hören werde. Weit gefehlt! Oksana schreibt weiter und schickt auch immer wieder Bilder. Sie habe begriffen, dass ich misstrauisch sei, es gebe leider viele Betrüger im Internet. Sie werde mich nicht mehr um Geld bitten, sondern das Geld für die Reise selber organisieren.


Sie wolle um unsere «Liebe kämpfen» und werde mir beweisen, dass sie es ehrlich meint. Eine Woche danach schickt sie mir die Kopie ihres Flugtickets der Aeroflot mit An- und Abflugdaten und schreibt, dass sie das Visa auf der Botschaft in Moskau kurz vor der Abreise erhalten werde. Wow, denke ich, warum war ich so misstrauisch?


Und noch mehr Misstrauen


Oksana ist unterdessen von ihrem Provinzstädtchen Poshekhonye nach Moskau gereist. Sie schreibt, dass sie auf der Schweizer Botschaft Ärger hatte. Sie bekomme das Visa nur, wenn sie nachweisen könne, dass sie 1400 Franken auf ihrem Konto habe, sie wolle mich anrufen. Tatsächlich telefonieren wir noch am gleichen Tag.


Ich erkläre ihr nochmals, dass ich ihr kein Geld überweisen werde und dass ich wieder sehr misstrauisch geworden sei. Sie antwortet, sie werde das Geld selber auftreiben und obwohl sie ein wenig enttäuscht sei, dass ich ihr nicht helfe, wolle sie weiter darum kämpfen, dass wir uns treffen und dann werden wir «viele Nächte Liebe machen».


Meine Hormone beginnen zwar zu tanzen, doch der Verstand sendet auch wieder Alarmglocken.


Die Gewissheit: Betrug


Ich google die Lady. Das habe ich zwar schon früher einmal gemacht und nichts gefunden. Unterdessen hat sie mir über 50 Fotos geschickt. Ich gebe jedes dieser Fotos in der Google-Suche ein. Beim Foto 37 gibt es einen Treffer und ich lande auf einer Internet-Seite, die Scammer auflistet.


Sie steht auf dieser Liste mit Bildern und einem ihrer Briefe, der fast identisch ist mit einem E-Mail, das sie mir geschickt hat, nur ist er nicht mit Oksi, sondern mit Tania unterschrieben.


Ich schlucke leer und denke, was bin ich für ein alter Esel.


«Oksana» gibt nicht auf


Ich schreibe ihr, dass ich sie auf einer Scammerliste gefunden habe. Doch Oksana gibt nicht auf. Das sei unmöglich, da habe jemand ihr E-Mail-Account gehackt. Das sei der schrecklichste Tag ihres Lebens.


«Ich werde mich an einen Anwalt wenden, der mir hilft, diesen Betrug aufzuklären. Ich werde nicht zulassen, dass jemand unsere Beziehung ruiniert».


Sie habe jeden Tag eine Stunde oder mehr damit verbracht, mir einen Brief zu schreiben. Ich soll keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen.


«Was kann ich für dich tun, damit du von der Aufrichtigkeit meiner Gefühle überzeugt bist?» Und fast nebenbei erwähnt sie, dass sie jetzt das Visa auf der Botschaft bekommen habe.


Das (Un-)Happy-End


Ich nehme den Ball auf und schreibe: «Du kannst mir deine Aufrichtigkeit bezeugen, indem Du mir eine Kopie des Visas schickst». Dann könne mir die Schweizer Botschaft in Moskau bestätigen, dass ihr das Visa ausgestellt wurde.


Ich hatte tatsächlich mit der Botschaft Kontakt aufgenommen und um eine Bestätigung von Oksanas Visa-Antrag gebeten.


Die Botschaft schreibt: «Leider sind wir nicht in der Lage Ihre Anfrage zu beantworten».


Seit 2015 gilt in Russland ein sehr strenges Datenschutzgesetz in Bezug auf Weitergabe von Daten ins Ausland, wie ich erfahren habe.


Doch das Problem hat sich auch ohne Auskunft der Botschaft erledigt. Ich habe seit meinem letzten Brief nichts mehr von Oksana gehört.


Nach zwei Monaten und 42 Liebesbriefen aus Russland hat Oksi endlich aufgehört zu schreiben. Aber vermutlich nur mir.


Mit diesem Artikel verabschiede ich mich von watson und gehe in den (Un-)Ruhestand.


Quelle: https://www.watson.ch/wirtschaft/schweiz/407237108-love-scamming-wie-ich-einer-russin-fast-auf-den-leim-gegangen-bin

Vierstellige Verluste: Diese Anzeigen müssen Sie mit Vorsicht genießen


Es gibt zahlreiche Kontaktanzeigen in Zeitungen, hinter denen jedoch unseriöse Agenturen stecken. Das kann schnell teuer werden.


Lange vor Dating-Apps und Partnerplattformen im Internet gab es auch schon in gedruckten Medien Gesuche nach der neuen Liebe. Solche Vermittlungsanzeigen gibt es auch heute noch in zahlreichen Zeitungen, egal ob regional oder mit einem größeren Verbreitungsgebiet.


Das Problem dabei: Oftmals stammen diese Inserate gar nicht von echten Personen, sondern von Agenturen. Wer dann anruft, der bekommt möglicherweise teure Dienstleistungen aufgeschwatzt – die Einsamkeit von Menschen wird hier ausgenutzt.


Hier erfahren Sie, wie die Masche funktioniert.


Partnervermittlung: Fake-Anzeigen in Zeitungen













Fake-Anzeige


Wie die Verbraucherzentrale Thüringen berichtet, suggerieren die Partnergesuche in Zeitungen oft, dass ein Mann oder eine Frau im reifen Alter auf der Suche nach der großen Liebe sind. Wer darauf reagiert, kann in eine Kostenfalle tappen.


Statt der vorgegebenen Person aus der Anzeige meldet sich nämlich dann ein Vertreter, der einen anruft oder sogar zu Hause vorbeikommt. Das Ziel: Es soll ein Vertrag unterschrieben werden, durch den kostenpflichtig Kontaktvorschläge für die Partnervermittlung bereitgestellt werden.


Acht Kontakte für 3.600 Euro: Es geht dabei nicht selten um Beträge im vierstelligen Bereich, die den Opfern abgebucht werden – ein hoher Preis für eine Handvoll vermittelte Kontakte für Freundschaften oder Liebesbeziehungen. Die geschulten Vertreter nutzen vor allem betagte Personen aus.


Was Betroffene von Fake-Partneranzeigen tun können


Solche Vermittlungs-Verträge enthalten oft Klauseln über einen Verzicht auf die 14-tägige Widerrufsfrist, obwohl diese den Verbrauchern bei Haustürgeschäften immer zusteht. Dieses wird umgangen, indem die Kontakte schnellstmöglich nach Abschluss des Vertrages zur Verfügung gestellt werden – damit kann die Partnervermittlung behaupten, ihren Teil der Abmachung bereits erfüllt zu haben.


Betroffene sollten den Vertrag also so schnell wie möglich annullieren, und das per Einschreiben, da der Brief sonst ignoriert werden könnte. In den Verträgen steht zudem oft das Wort "Freundschaftskontakte" oder "Freizeitkontakte" statt "Partnervermittlung".


Weitere wichtige Tipps:















Es handelt sich bei den Anbietern nicht um einzelne Personen, sondern um Firmen und oder Firmennetzwerke. Eines davon trägt den Namen "Julie" und umfasst mehrere GmbHs unter verschiedensten Namen – auch der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete darüber in der Reihe "Voss & Team" oder der NDR im Marktcheck.


Wenn Sie den Betrug festgestellt haben, können Sie auch online eine Strafanzeige erstatten, ohne erst zur Polizeiwache gehen zu müssen. Auch eine Meldung bei der Verbraucherzentrale kann hilfreich sein, damit das Ausmaß des Problems sich besser erfassen lässt.


Nicht überrumpeln lassen


Schon der Anruf bei solchen Partnervermittlungen ist der erste Fehler. Sind Sie einmal in Kontakt mit den vermeintlichen Agenturen, dann lassen diese nicht mehr so schnell locker. Man sollte sich nicht überrumpeln lassen und niemals voreilig Verträge unterschreiben. Wollen Vertreter die Wohnung nicht verlassen, dann hilft möglicherweise die Drohung mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.


Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/fake-anzeigen-zeitung-warnen-eltern-123300614.html?guccounter=2

Love-Scam per Inserat


Ein Freund hatte sich auf eine Kontaktanzeige gemeldet, die in unserer regionalen Wochenzeitung aufgegeben wurde. Er schrieb der Inserentin eine E-Mail an die Mailadresse (****@t-online.de), im Glauben, dass es sich dabei um eine deutsche Frau handelt, die auch in Deutschland lebt.


Nach 4 Tagen erhielt er eine E-Mail mit 4 Fotos als Anhang. In der Mail stand, dass die Inserentin aus Kaliningrad (Russland) kommt.

Daraufhin, wandte sich mein Freund an mich, weil ich Computer Affin bin.

Ich rief den Quellcode auf und stellte anhand der IP-Adressen fest, dass die E-Mail aus Russland stammt.


Die Telekom teilte uns mit, dass die Telekom nicht in Russland tätig sei. Somit hätte die Inserentin auch in Kaliningrad kein Mailkonto mit @t-online.de dort haben können, es widerspricht somit den Aussagen die wir von der Telekom erhielten und bestärkte uns nur in unserer Vermutung, dass hier Betrug vorliegt.

Ich riet ihm, den Kontakt zu der Inserentin nicht fortzuführen, da ich dahinter Love-Scamming oder eine andere Betrügerei vermutete. Eventuell, könnten die Betrüger ihm auch Schadsoftware auf dem PC oder sein Handy per E-Mail mit Anhang einschleusen und so die Kontrolle seines Rechners/Handy übernehmen. Gerade in dieser Zeit, wo gerade Russland negativ auffällt, uns ausspioniert, Cyberangriffe startet etc. ist nicht auszuschließen, dass Russland versucht auch möglichst viele Rechner infizieren möchte, um diese als Bot-Netz zu verwenden oder gar an der Hardware (z.B. Motherboard) Schäden anzurichten.

Er solle die E-Mail löschen und keines der enthaltenen Fotos öffnen, die vielleicht sogar schon eine Schadsoftware enthalten können.
Auch habe ich ihm ein Backup des BIOS eingespielt, welches ich nur wenige Tage zuvor angelegt hatte, da eine neue BIOS-Version herauskam.

Auch hatte ich bei dieser Gelegenheit ein Backup seiner Systempartion angelegt, die ich nun auf seine Systempartion einspielte, damit er keine Schadsoftware auf seinen Rechner, durch die Mail erhielt und somit sein Rechner wirklich Viren- und Schadsoftware frei ist.

Okay einige Aktualisierungen seine Software muss nochmals eingespielt werden, falls in dieser Zeit neuere Programmversionen herausgebracht wurden. Aber diese dürften sich in Grenzen halten, da unser Backup gerade 6 Tage alt war.

Die Total Security Suite, die er nutzt, sucht jede Stunde nach Aktualisierungen automatisch und installiert diese selbstständig.


Fazit: Es ist extrem wichtig regelmäßig Backups der Systempartition und ggf. wichtiger Daten anzulegen. Genauso wichtig ist es misstrauisch zu sein, was E-Mails anbelangt. Auch ein Freund, der über gute bzw. sehr gute Computerkenntnisse verfügt, ist hilfreich und einen den neuen PC einrichtet, damit er sicher ist, ein vernünftiges Backup-Programm, eine sichere Total Security Suite installiert, sowie bei heiklen Updates von Hardwarekomponenten wie BIOS, einem hilft, damit der PC nicht hinterher schwarz bleibt und nicht mehr hochfährt.