Betrugsarten

VOLLMACHTS-MISSBRAUCH

NICHT JEDEM EINE VOLLMACHT ERTEILEN


Vermeintlich hilfsbereite Bekannte oder Verwandte nutzen oftmals das Vertrauen und die Gutgläubigkeit von Senioren aus. Zunächst unterstützen sie die älteren Menschen, lassen sich dann Vollmachten ausstellen und betrügen die Betroffenen um deren Geld und Wertgegenstände.


Viele ältere Menschen erteilen Angehörigen, Freunden oder Nachbarn eine Vorsorge-, General- oder Kontovollmacht. Mit diesen Vollmachten können sie sich von vertrauten Personen helfen lassen. Die Bevollmächtigten können dann beispielsweise im Namen der Beauftragenden Bankgeschäfte tätigen, einkaufen oder Rechnungen bezahlen. Doch Vorsicht: dieses Vertrauen wird häufig von Betrügern missbraucht, denen es nur darum geht, auf diese Weise Geld zu erschleichen.

 

Methoden der Betrüger



ABER: Vertrauen ist gut,

Kontrolle ist besser.


Stellen Sie sich als betroffene Person oder Angehöriger daher folgende Fragen:



Sorgen Sie darum richtig vor:


Erklären Sie eindeutig, was Sie für sich wollen und vor allem, was Sie nicht wollen. Sie bestimmen, was andere Personen dürfen und was sie nicht dürfen.


Bedenken Sie, wem Sie Ihr Vertrauen schenken. Mit einer Vorsorgevollmacht kann die bevollmächtigte Person beispielsweise für Sie entscheiden, was Sie essen, wer Sie besucht, mit wem Sie reden, wie Sie gepflegt werden oder was mit Ihrem Geld passiert.


Sollten Sie unsicher sein, verzichten Sie auf eine Vollmacht, denn diese verhindert zunächst gerichtliche Kontrolle. Stattdessen entscheiden Sie, wer ggf. als gerichtlich kontrollierter Betreuer eingesetzt werden soll.


Tipps Ihrer Polizei zum Schutz vor Vollmachtsmissbrauch:



Quelle: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/vollmachtsmissbrauch/

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