Wi-Fi Protected Access (WPA) ist ein 2003 von der Wi-Fi Alliance eingeführter Sicherheitsstandard zur Verschlüsselung von WLAN-Netzwerken, der den unsicheren WEP-Standard ablöste. WPA nutzt das Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) zur dynamischen Schlüsselberechnung, ist jedoch heute veraltet und wurde durch die sichereren Standards WPA2 und WPA3 ersetzt.


Wichtige Aspekte von WPA:



Unterschiede der Generationen:



In modernen Netzwerken sollte WPA nicht mehr verwendet werden; stattdessen ist WPA2 oder WPA3 zu bevorzugen.


Hinweis: WPA kann auch für die "Works Progress Administration" (USA) oder den "Wirtschaftspolitischen Ausschuss" (EU) stehen, bezieht sich jedoch im technischen Kontext meist auf die WLAN-Sicherheit.


Hohe WLAN-Sicherheit mit WPA 3-Verschlüsselung


Ein sicheres WLAN oder Heimnetzwerk ist wichtig, um persönliche Daten und private Geräte vor unbefugtem Zugriff und gefährlichen Angriffen zu schützen. Unser Tipp: Aktivieren Sie die sichere Verschlüsselungsmethode WPA2 oder am besten gleich den neuesten Standard WPA3!


Ist das WLAN schlecht gesichert, können Kriminelle ihr Heimnetz für Straftaten oder Ihre privaten Daten für betrügerische Zwecke missbrauchen. Dann übernimmt der Angreifer die Kontrolle, kann Verbindungen zu teuren kostenpflichtigen Diensten aufbauen, überwacht Ihren Internetverkehr und fängt sensible persönliche Informationen ab. Kurz: Ein unsicheres WLAN kann zum totalen Kontrollverlust führen und das traute Heim zum leichten Ziel für Malware-Infektionen oder Spionage-Software von Stalkern machen. Und nicht nur das: Wenn Ihr WLAN unsicher ist und zum Beispiel für illegale Aktivitäten verwendet wird, könnten Sie als Eigentümer des Netzwerks haftbar gemacht werden. Deshalb lohnt es sich, Ihr WLAN optimal zu schützen und dessen Daten abzusichern.


WLAN-Sicherheit: 5 Gefahren bei unsicherem WLAN



9 Tipps, um Ihre WLAN-Sicherheit zu erhöhen


1) WPA2- oder WPA3-Verschlüsselung aktivieren


Um das WLAN sicher zu machen, sollten Sie WLAN-Netzwerke verwenden, die mit Verschlüsselungsprotokollen wie WPA2 oder dem neuesten Standard WPA3 geschützt sind. WPA steht für "Wi-Fi Protected Access" und ist ein Sicherheitsprotokoll, das für die WLAN-Sicherheit entwickelt wurde. Es dient dazu, den unbefugten Zugriff auf ein drahtloses Netzwerk zu verhindern und die Vertraulichkeit der übertragenen Daten zu gewährleisten. WPA ersetzt den älteren Sicherheitsstandard WEP (Wired Equivalent Privacy), der als unsicher galt. Es gibt verschiedene Versionen von WPA, wobei WPA2 die am weitesten verbreitete Variante ist. WPA3 ist die neueste Version, die mit weiteren Verbesserungen in Bezug auf WLAN-Sicherheit und Verschlüsselung eingeführt wurde. Über die Einstellungen Ihres Routers können Sie sicherstellen, dass ein starker Verschlüsselungsstandard wie WPA2 oder WPA3 aktiviert ist. Wichtig: Auch Ihre im Netzwerk befindlichen Endgeräte müssen WPA2 oder WPA3 unterstützen. Das ist allerdings nicht bei allen Geräten der Fall. Eventuell lohnt sich dann die Investition in neue Hardware.


2) Sehr starkes WLAN-Passwort verwenden und Standard-Admin-Passwort ändern


Die beste Verschlüsselung bringt aber nur etwas, wenn ein starker Netzwerkschlüssel, also ein Passwort für die WLAN-Verbindung, verwendet wird. Wie bei anderen Passwörtern gilt beim Netzwerkschlüssel, dass Abwechslung bei den verwendeten Zeichen und die Länge des Passworts Einfluss auf die WLAN-Sicherheit haben. Nutzen Sie also ein starkes Passwort und ein anderes als für den Zugang zum Router. Die Telekom Router der Speedport-Reihe bieten ab Werk bereits ein individuelles, starkes Passwort. Viele WLAN-Router werden jedoch mit einem Standard-Passwort geliefert, das leicht zu erraten ist. Ändern Sie daher unbedingt das Passwort, wenn Sie einen neuen Router in Betrieb nehmen!


3) WLAN-Namen (SSID) ändern


Es gibt mehrere Gründe, warum es sinnvoll ist, den Standardnamen (auch als SSID - Service Set Identifier bezeichnet) Ihres WLAN zu ändern:



4) Gäste-WLAN einrichten


Durch die Einrichtung eines speziellen Gäste-WLANs ermöglichen Sie Ihren Besuchern einen sicheren Internetzugang, ohne dass sie Zugriff auf Ihre private WLAN-Kennung erhalten. Ein Gäste-WLAN kann relativ einfach eingerichtet werden und erfordert keine komplizierte Konfiguration. Die Router der Telekom erstellen bei der Einrichtung einen praktischen QR-Code, der von den Gästen einfach mit dem Smartphone eingescannt werden kann. So müssen keine komplizierten Passwörter eingegeben werden. Das WLAN für Gäste lässt sich im Routermenü oder per App einrichten und auch mit einem Verfallsdatum versehen. So endet die Zugriffsmöglichkeit dann nach einem festgelegten Zeitraum automatisch.


5) Router-Firmware auf neuestem Stand halten


Aktivieren Sie für eine bessere Sicherheit Ihres WLANs die automatische Update-Funktion für Ihre Routersoftware. Ein Router ist im Prinzip nichts anderes als ein Computer, nur eben mit Spezialaufgaben. Für den Betrieb wird eine Software benötigt, die als Firmware bezeichnet wird. Falls es keine automatische Update-Funktion gibt, suchen Sie mit der eingebauten Funktion im Menü der Benutzeroberfläche des Routers regelmäßig nach Updates und spielen Sie diese baldmöglichst ein. Firmware-Updates enthalten oft Sicherheitsverbesserungen und sollten zeitnah installiert werden.


6) MAC-Adressen im Router hinterlegen


Beschränken Sie den Zugriff auf Ihnen bekannte Geräte wie Computer und Smartphones. Jedes Gerät in einem Netzwerk besitzt eine eigene und einmalige Media-Access-Control-Adresse (MAC-Adresse). Jeder Router bietet die Option, Verbindungen zum Router nur für Geräte zu erlauben, deren MAC-Adressen im Router hinterlegt sind. Versucht ein anderes, unbekanntes Endgerät, dessen MAC-Adresse nicht im Router hinterlegt ist, eine Verbindung aufzubauen, wird das automatisch verhindert.


7) Vorsicht bei WPS


Verwenden Sie WPS mit Vorsicht: WPS (Wi-Fi Protected Setup) ist eine bequeme Funktion, um Geräte schnell mit dem WLAN zu verbinden. Allerdings kann WPS dadurch auch von Dritten in einem unbeobachteten Augenblick dazu genutzt und so zur Sicherheitslücke werden. Deaktivieren Sie WPS oder verwenden Sie es nur, wenn es wirklich notwendig ist.


8) Nutzen Sie ein sicheres Protokoll für die Router-Verwaltung


Stellen Sie sicher, dass die Router-Verwaltungsoberfläche durch HTTPS geschützt ist, bevor Sie sie remote oder lokal zugänglich machen.


9) Prüfen Sie offene Ports


Überprüfen Sie, ob es offene Ports auf Ihrem Router gibt, die nicht benötigt werden. Schließen Sie Ports, die nicht für den normalen Betrieb erforderlich sind, um Angriffsmöglichkeiten zu minimieren.


Quelle: https://www.telekom.com/de/konzern/datenschutz-und-sicherheit/sicher-digital/details/hohe-wlan-sicherheit-mit-wpa-3-verschluesselung-538492

WPA, WPA2, WPA3

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