Websitebetreiber kennen das Problem. Auf der einen Seite wird man durch das Datenschutzgrundgesetz genötigt seine Kontaktdaten in einem Impressum preis zu geben. Auf der anderen Seite nutzen Spammer diese Daten, um einen mit Spammails zu bombardieren.
Hatte man sich Anfangs noch durch Verschlüsselung per HTML-Zeichencode vor etlichen Spammails schützen können, haben die Spammer inzwischen, Dank immer leistungsfähigeren Prozessoren/PC’s, Methoden gefunden, die HTML-Zeichencodes schnell und automatisch auzuslesen und in normale Mailadressen (Standard HTML) umzuwandeln, denn Computer müssen diese Codes interpretieren können, um sie korrekt darzustellen.
Beispiel:
nomail@domain.topleveldomain
HTML-Zeichencode (Dezimal) um „@“ und „.“ zu verschlüsseln:
nomail@domain.topleveldomain
HTML-Zeichencode (Hexadezimal) um „@“ und „.“ zu verschlüsseln:
nomail@domain.topleveldomain
Nachdem also Spammer mit HTML-Code verschlüsselten E-Mail-Adressen keine Probleme mehr haben, wie kann man sich dann noch vor Spammern schützen, damit deren PC’s nicht die echte E-Mail-Adressen auslesen zu können oder zumindest es ihnen zu erschweren?
Ich kam dann auf die Idee, meine Telefonnummer und meine E-Mail-Adresse nicht mehr als Textzeichen auf meiner Website zu hinterlegen, denn Textzeichen können ausgelesen werden.
Somit erstellte ich mit entsprechend geeigneter Bildbearbeitungs-Software wie z.B. Adobe Photoshop, Affinity Designer, Affinity Photo, Corel Photo etc. die allesamt kostenpflichtig sind in den aktuellen Versionen.
Mit GIMP, Photopea und Adobe Photoshop CS2 (Vollversion) inkl. Seriennummer und völlig legal oder unter CHiP Adobe Photoshop CS2 (Vollversion) hat man aber gute kostenlose Alternativen hierfür, wenn auch Adobe Photoshop CS2 bereits 15 Jahre auf den Buckel hat.
Mit einer Bildbearbeitungssoftware habe ich meine Telefonnummer und Mailadresse als eine PNG- bzw. JPG-Datei gespeichert und in meine Website im Impressum eingefügt.
Damit habe ich den gesetzlichen Vorgaben genüge getan und eine Form gefunden, die man eben nicht schnell auslesen kann oder sollte ich lieber schreiben: „noch nicht“.
Zumindest erschwer ich es den Spammern mit dieser Methode und mit weiteren Maßnahmen wie, dass meine Telefonanlage keine Telefonanrufe mit unterdrückter Rufnummer durchschaltet. Damit habe ich eine weitere Schutzmaßnahme um mich gegen Telefonspam zu schützen.